Ruhm & Ehre


Die künstlerische Arbeit von Theater HORA und seinen Schauspieler*innen wurde vielfach ausgezeichnet.

 

2013 wird die Produktion «Disabled Theater» von Jérôme Bel zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Damit gehört sie zu den zehn besten deutschsprachigen Theater-Produktionen des Jahres 2012. Es ist das ersten Mal, dass ein Stück gezeigt wird, in dem nur Schauspieler*innen mit kognitiven Beeinträchtigungen auf der Bühne stehen.

Die HORA-Schauspielerin Julia Häusermann (heute: Frank Häusermann) erhält im Rahmen des Berliner Theatertreffens den «Alfred-Kerr-Darstellerpreis». Damit wird ihre besondere Leistung als junge Schauspielerin ausgezeichnet. Sie ist die erste Person mit kognitiver Beeinträchtigung, die diesen Preis erhält.

 

2014 ist Julia Häusermann (heute: Frank Häusermann) für den «Bessie Award» New York nominiert. Die Nominierung sendet ein wichtiges Zeichen für die Anerkennung und Inklusion von Künstler*innen mit Behinderung.

 

2016 erhält Theater HORA für seine herausragende künstlerische Arbeit die höchste Theater-Auszeichnung der Schweiz: den «Schweizer Grand Prix Theater/Hans-Reinhart-Ring». Die Preisvergabe sendet ein starkes Signal und markiert einen kultur-politischen Wandel: Künstler*innen mit Beeinträchtigungen gehören zur professionellen Theater-Landschaft. Künstlerische Exzellenz und Inklusion sind kein Gegensatz.

 

2023 ist Theater HORA zu den Salzburger Festspielen eingeladen. Es entsteht die Co-Produktion «Der kaukasische Kreidekreis». Zum ersten Mal in der über 100-jährigen Geschichte des Festivals wird inklusives Theater gezeigt. Es gibt viel Aufmerksamkeit von Publikum und Medien. Man spricht von einer «Sensation» und einem «veritablen Erdrutsch».

 

2024 wird Theater HORA mit der Co-Produktion «Riesenhaft in Mittelerde» zum zweiten Mal in seiner Geschichte zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Damit zählt sie zu den zehn besten deutschsprachigen Theater-Produktionen des Jahres 2023.

Im selben Jahr ist die Tanz-Produktion «SACRE!» von Teresa Vittucci für die Swiss Dance Days nominiert.

Und der HORA-Schauspieler Matthias Grandjean erhält die «Goldene Ehrenmedaille des Kantons Zürich». Damit wird seine langjährige Arbeit im Ensemble und sein künstlerisches Schaffen gewürdigt.