Anna Fierz

Porträt
Anna Fierz

Fachperson Agogik / Theaterpädagogik

Anna Fierz schloss ihren Master in Theaterpädagogik an der HMT Rostock ab und arbeitet seit 2019 als Theaterpädagogin am Theater HORA in Zürich. Ihre Arbeit beinhaltet die partizipative Gestaltung inklusiver Theater-Prozesse.

Einfacher gesagt: Sie möchte, dass unterschiedliche Leute gut zusammen Kunst machen können. Dies umfasst die künstlerische Mitarbeit mit Blick auf neue Sprech-, Schreib- und Bewegungsweisen und Formate, die agogische Begleitung von Kolleg*innen mit anderen Lernmöglichkeiten auf und neben den Proben und die Vermittlung möglicher inklusiver Arbeitsweisen innerhalb von Theater-Institutionen. Einfacher gesagt: Sie vermittelt gerne kreativ in viele Richtungen.

Der HORA Schauspieler Robin Gilly beschreibt: «Die Theaterpädagog*innen planen das Programm, dass es uns gefällt. Es gibt Pädagog*innen in Sonderschulen, aber im Theater ist es etwas anderes. Wir arbeiten in der Öffentlichkeit. Manche brauchen Unterstützungen und Motivierungen. Theaterpädagoginnen sind da, um zu schauen, dass es uns gut geht und was sind unsere Bedürfnisse. Häufig können wir mitreden. Manchmal nicht. Theaterpädagoginnen schauen sehr genau hin, dass es nicht brandgefährlich wird. Anna ist eine sehr tüchtige Mitarbeiterin, sie räumt gerne auf und weiss danach nicht mehr wo die Sachen sind.»

Neben Ordnung und Chaos mag Anna gute Musik und schlechtes Fernsehen. Wenn sie mit dem Ensemble auf Tour ist, organisiert sie am liebsten Schiffs- oder Tram-Rundfahrten für alle. Sie arbeitete u.a. mit Henrike Iglesias, vorschlag:hammer, Simone Aughterlony, Teresa Vittucci, Annina Machaz, Tiziana Pagliaro, Yanna Rüger, Daniel Cremer, Melanie Bonajo, Nicolas Stehmann, Stephan Stock, dem HELMI, Gianni Blumer, Lilja Rupprecht, Lea Whitcher und Christoph Marthaler. Zudem verbindet Sie eine langjährige Zusammenarbeit mit Nele Jahnke.

Neben ihrer Arbeit am Theater HORA ist sie freischaffend tätig. Sie ist künstlerische Co-Leitung des Projekts KAFi Q – ein inklusives Performance-Café, welches seit 2024 am Theaterhaus Gessnerallee gastiert.